Nordfilm

Premiere für „Ich werde nicht schweigen“ auf dem 28. Internationalen Filmfest Emden-Norderney

Das Nachkriegsdrama „Ich werde nicht schweigen“ mit Nadja Uhl in der Hauptrolle feiert Premiere auf dem 28. Internationalen Filmfest Emden-Norderney: Am 9. und 12. Juni wird der von der Nordfilm im Auftrag des ZDF produzierte Film  in der Sektion „Neue deutsche Filme“ präsentiert. Es geht um die Geschichte einer Kriegswitwe, die für ihr Recht kämpft und dabei einem schrecklichen Verbrechen in einer psychiatrischen Anstalt auf die Spur kommt. Das Internationale Filmfest Emden-Norderney findet in diesem Jahr vom 7. bis 14. Juni statt und zeigt Spiel-, Dokumentar- und Kurzfilme aus überwiegend nordwesteuropäischer und deutscher Produktion.

„Ich freue mich sehr, den tief berührenden und auf wahren Tatsachen beruhenden Film in Emden auf großer Leinwand zu präsentieren. Unsere Regisseurin Esther Gronenborn erzählt die ergreifende Geschichte ihrer Großmutter und macht auf ein weitgehend verdrängtes Kapitel des Nationalsozialismus in Deutschland aufmerksam“, so Kerstin Ramcke, Produzentin und Geschäftsführerin der Nordfilm GmbH.

Deutschland 1948: Die Kriegswitwe Margarete Oelkers (Nadja Uhl) verdingt sich als Näherin. Sie beantragt Witwenrente, um für ihre beiden Söhne sorgen zu können. Als ihr diese verweigert wird, dreht Margarete durch und randaliert. Landesarzt Dr. Paul Ahrens (Rudolf Kowalski) diagnostiziert einen schizophrenen Schub und weist sie in die Heil- und Pflegeanstalt Wehnen ein.   Ein Jahr später wird Margarete als geheilt entlassen. Der Aufenthalt in Wehnen hat sie gezeichnet, doch sie will für ihre Rehabilitation und das Sorgerecht für ihre beiden Kinder kämpfen. Als sie sich mit der jungen Antje Eversen (Janina Fautz) anfreundet, deren Mutter in Wehnen starb, keimt in Margarete ein schrecklicher Verdacht. Wie kam es zu ihrer Einweisung und was geschah wirklich in der Psychiatrie von Wehnen? Keiner will mit Margarete über die Vergangenheit sprechen, denn die Drahtzieher von einst befinden sich noch immer in ihren Ämtern und halten die bürokratischen Fäden der jungen deutschen Demokratie in ihren Händen.

Neben Nadja Uhl spielen Katja Flint, Martin Wuttke, Janina Fautz, Barbara Philipp, Rudolf Kowalski, Marek Harloff, Eleonore Weisgerber, Petra Zieser, Jens Schäfer und andere.

Eine Produktion der Nordfilm in Koproduktion mit Mia Film im Auftrag des ZDF. Regisseurin Esther Gronenborn schrieb das Drehbuch zusammen mit Sönke Lars Neuwöhner. Hinter der Kamera stand Birgit Gudjonsdottir. Produzentin ist Kerstin Ramcke. Die Redaktion im ZDF liegt bei Caroline von Senden und Anja Helmling-Grob.

Pressekontakt: Studio Hamburg Produktion Gruppe GmbH, Alexa Rothmund, Jenfelder Allee 80, 22039 Hamburg, Tel. 040 6688 4801, Fax 040 6688 5428, E-Mail arothmund@studio-hamburg.de

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