Teilnahmebedingungen

Wer ist teilnahmeberechtigt?

Teilnahmeberechtigt sind Absolventen* deutschsprachiger Filmhochschulen. Der Einreicher muss in der entsprechenden Kategorie seinen Abschluss machen. In den Kategorien Beste Dokumentation / Reportage und Bestes Entertainment dürfen auch Quereinsteiger und kreative Autodidakten (Höchstalter: 30 Jahre) teilnehmen. Die Filme dürfen nicht älter als ein Jahr sein (März 2016 bis Februar 2017).

Es können bis zu drei Einzelleistungen je Kategorie (Buch, Regie und Produktion) für die Nominierungen ausgewählt werden. Die jeweiligen Kategorien sind mit 5.000 € dotiert. Die Wahl der Preisträger erfolgt durch eine Jury.

Existiert der Film nicht in deutscher Sprachfassung, muss er deutsch oder englisch untertitelt werden.

Einsendeschluss ist der 24. Februar 2017: Formular-Download-Link

Kriterien und Kategorien
Die eingereichten Produktionen werden in den einzelnen Kategorien nach folgenden Kriterien beurteilt:

Bester Film

Berechtigt zur Einreichung sind Studierende, die mit dieser fiktionalen Produktion in den Fächern Drehbuch, Regie oder Produktion ihren Abschluss gemacht haben. Die Jury berücksichtigt bei ihrer Entscheidung das gelungene Zusammenspiel aller Elemente, die zu einem „Besten Film“ gehören.
Die Anforderungen sind vielfältig: Überzeugen die Charaktere, glauben wir ihrer Sprache und ihren Handlungen, berühren sie uns? Neben Figuren, Dialogen, Idee und Thema ist die Struktur der Erzählung und die Originalität der Grundidee ein wichtiges Bewertungskriterium. Funktioniert die gewählte Perspektive, der Rhythmus der Geschichte, der dramaturgische Handlungsaufbau?
Wesentliches Kriterium für die Auswahl ist, dass die Vision der Geschichte klar erkennbar, die Story eine in sich schlüssige Struktur hat, ihre Visualisierung stilsicher und ausdrucksstark ist und eine eigene Handschrift zeigt. Sie sollte darüber hinaus die Fähigkeit des Filmemachers zur Integration aller am Film gestaltenden Gewerke erkennbar werden lassen.

Ist der Einreicher Produzent des Filmes wird auch das Gesamtergebnis aller finanzieller, organisatorischer und kreativer Entscheidungen mitbewertet, für die der Produzent nachweisbar die Verantwortung hatte. Hier sind außerdem Angaben zu Sponsoring und Beistellungen, eine vollständige Kalkulation sowie ein Endkostenstand mit max. einseitiger Erläuterung der Abweichungen und ggf. weiteren wesentliche Anlagen einzureichen.

Ebenfalls wird in dieser Kategorie ein Sachbericht benötigt, der max. 2 Seiten lang sein sollte und sich mit folgenden Fragen beschäftigt:

  • Welche kreativen Ziele hat sich der Produzent gesetzt und wie sind diese erreicht worden?
  • Inwieweit hat der Produzent die künstlerische Arbeit ermöglicht und aktiv daran mitgewirkt?
  • Welche Aufgaben hat er eigenverantwortlich übernommen und ausgeführt?
  • Welche Partner konnte er von dem Projekt überzeugen?
  • Wie hat er dafür gesorgt, dass die Gewerke optimal (zusammen-) arbeiten und mit den vorhandenen Mitteln das Beste für die Produktion erreichen?
  • Für welches Publikum ist der Film gedacht und wie soll es angesprochen werden?

Der Preis darf nicht ex-aequo vergeben werden. Lobende Erwähnungen sind nicht vorgesehen.

Das Preisgeld beträgt 5000 Euro. In besonderen Fällen stellt Studio Hamburg zusätzlich Sachleistungen zur Verfügung.

 

Bester Kurzfilm

Es gelten dieselben Bedingungen wie beim „Besten Film“. Eingereicht werden dürfen ausschließlich fiktionale Abschlussfilme, mit denen der Einreicher sein Studium im Fach Drehbuch, Regie oder Produktion beendet hat. Die maximale Länge beträgt 30 Minuten.

Der Preis darf nicht ex-aequo vergeben werden. Lobende Erwähnungen sind nicht vorgesehen. Das Preisgeld beträgt 5000 Euro.

 

Beste Dokumentation / Reportage

Die Kategorie zeichnet innovative non-fiktionale Programme aus, die Beleg für hohe Standards und die Weiterentwicklung der audiovisuellen Kultur in diesem Bereich sind.

Die Spannbreite reicht vom künstlerischen Autoren-Dokumentarfilm über den dokumentarischen Essay, die journalistisch ausgerichtete Reportage und das Feature bis hin zu Mischformen mit fiktionalen Elementen wie das Doku-Drama. Die Länge der Produktion muss mindestens 20 Minuten betragen. Bei Serienformaten kann eine Folge eingereicht werden.

Die Fertigstellung bzw. die Veröffentlichung muss zwischen März 2016 und Februar 2017 liegen. Der Preis in Höhe von 5000 Euro geht an den Autor und/oder den Regisseur. Voraussetzung zur Bewerbung: Filmhochschulabschluss (s.o.) oder Höchstalter 30 Jahre.

 

Bestes Entertainment

Ausgezeichnet werden kreative Köpfe vor und hinter der Kamera aus den Unterhaltungsprogrammen des deutschsprachigen Fernsehmarktes und des Internets.

Talk gehört dazu, Boulevard- und Info-Magazine, Comedy-, Quiz- und Gameshows.

Teilnahmeberechtigt sind junge Medienschaffende bis 30 Jahre, die als Autor, Regisseur, Produzent, Moderator oder Entertainer durch ihr Engagement neue innovative Sendeformate entwickeln und prägen.

Fernseh-Redaktionen, TV-Produzenten und selbstständige Quereinsteiger können jeweils maximal 2 Sendungen aus unterschiedlichen Serien und Reihen einreichen. Das gilt für traditionelles Fernsehen, für Digitalfernsehen und für Webformate. Das Erscheinungs- bzw. Sendedatum sollte nachweislich zwischen März 2016 und Februar 2017 liegen.

 

Was ist einzureichen?

Für alle Kategorien müssen folgende Unterlagen eingereicht werden:

  1. Das ausgefülltes Anmeldeformular (Formular Download-Link)
  2. eine Kopie des Films auf DVD (ohne Kopierschutz!),
  3. eine Kurzbiografie, eine Filmografie,
  4. ein Porträtfoto (druckfähig, min. 300 dpi, Querformat) des angemeldeten Filmemachers,
  5. drei Filmstills (druckfähig, min. 300 dpi, Querformat)

Wie erfolgt die Teilnahme?

Bitte senden Sie alle Unterlagen an:

Studio Hamburg GmbH
NACHWUCHSPREIS
Jenfelder Allee 80
22039 Hamburg
ODER
per filetransfer (vimeo-Download, FTP-Zugang, WeTransfer) in guter Qualität an
E-Mail: nachwuchspreis@studio-hamburg.de

Rufen Sie uns an, wenn Sie Fragen haben: 040 6688 4747

Das Kleingedruckte
Der Teilnehmer verfügt nachweislich über alle für die Wettbewerbsteilnahme erforderlichen Urheber- und Leistungsschutzrechte an dem von ihm eingereichten Film oder sonstigen Beiträgen (insbes. Musikrechte und Rechte verwendeter Bildmaterialien – „found-footage“, Archivmaterial).

Die Programmleitung behält sich das Recht vor, über Fälle zu entscheiden, die nicht in den Richtlinien berücksichtigt wurden.

*Um die Lesbarkeit der Texte zu vereinfachen, wird auf die zusätzliche Formulierung der weiblichen Form verzichtet. Wir möchten deshalb darauf hinweisen, dass die ausschließliche Verwendung der männlichen Form explizit als geschlechtsunabhängig verstanden werden soll.